Ostern in der Toskana: 4 traditionelle süße Gebäckarten
4 Möglichkeiten, bei Tisch Ostern zu feiern
Ostern ist die ideale Gelegenheit, um bunte und fröhliche Süßigkeiten auf den Tisch zu bringen: nicht nur die traditionellen Schokoladeneier, sondern auch lustige Leckereien, die wirklich alle erobern.
Hier 4 traditionelle Vorschläge, die auf keinem Frühlingstisch fehlen dürfen!
1.Pan di Ramerino
Pan di Ramerino ist ein typisches Gebäck der Fastenzeit und wurde früher in Florenz am Gründonnerstag vor Ostern zubereitet.
Es ist Teil der Tradition süßer Brote, die gewürzt und aromatisiert werden.
Ramerino steht für Rosmarin: Genau dieses intensiv duftende Gewürzkraut ist eine der Hauptzutaten für diese weichen Brötchen, die mit Walnüssen und Rosinen verfeinert werden.
Das Aroma ist unverkennbar und darf zur Osterzeit auf den florentinischen Tischen nicht fehlen: Er kann pur, mit Marmelade oder sogar mit Frischkäse verzehrt werden und bildet einen wirklich geschmacksintensiven Abschluss einer Mahlzeit!
Hier das Rezept, um dieses duftende Brot zu Hause zu backen!
2.Quaresimali
Die Quaresimali sind Kekse aus Eiweiß, Zucker, Haselnussmehl und Kakao, die manchmal auch mit Orangenschalen aromatisiert werden.
Sie haben die charakteristische Form der Buchstaben des Alphabets und sind daher auch bei Kindern sehr beliebt.
Ihr Ursprung ist ungewiss: Es scheint, dass sie Mitte des 19. Jahrhunderts in einem Kloster entstanden sind - die Wahl der Form soll eine Art und Weise gewesen sein, die Worte des Evangeliums zu ehren -, aber wahrscheinlicher ist, dass sie zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden, und zwar in einer Süßwarenfabrik in Florenz.
Sie sind vor allem zwischen Florenz und Prato weit verbreitet und werden Sie bei der ersten Kostprobe wegen ihrer Leichtigkeit und ihres weichen Geschmacks erobern.
Um einen schönen Nachmittag - auch mit Kindern - zu verbringen, hier das Rezept, um diese leckeren Süßigkeiten zu Hause herzustellen!
3.Schiacciata alla Livornese
Die Schiacciata Livornese ist ein einfacher, weicher und duftender Kuchen, der sein charakteristisches Aroma der Zugabe von Orangenschalen und Anissamen zum Teig verdankt.
Er ist vor allem im Gebiet von Livorno verbreitet, doch auch in der übrigen Toskana bekannt.
Sie muss sehr lange gehen und und wird, wie alle Hefeteigprodukte, von Feuchtigkeit und Temperatur beeinflusst.
Sie wird meist pur gegessen, schmeckt aber auch hervorragend mit Marmelade oder Schokolade.
4.Sportella
Die Sportella ist ein Gebäck in Form eines geflochtenen Krapfens, der mit Anis aromatisiert und mit bunten Zuckerstreuseln verziert wird.
Sie geht auf eine sehr alte Tradition in dem Dorf Rio nell'Elba zurück: Am Morgen des Palmsonntags schenkten die jungen Leute ihren Liebsten einen Korb voller Blumen mit einer österlichen Leckerei darin.
Wenn den Mädchen das Geschenk und damit die Liebeserklärung gefiel, schenkten sie ihrerseits die Sportella zu Ostern, die mit Schleife verpackt und während der Messe gesegnet wurde.
Am nächsten Tag trafen sich die jungen Leute beim traditionellen Ausflug bei der Einsiedelei Santa Caterina, um ihre Liebe zu besiegeln.
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